Eine Frittata, die italienische Version des Omeletts,  kann zu jeder Tageszeit verspeist werden. Ob frisch aus dem Rohr oder als Jause in späteren Stunden, sie kennt keine Grenzen und ihr Genuss ist garantiert. Die hier dargelegte Variante ist eine von vielen und die Lust zum Experimentieren darf gerne ausgelebt werden.



Man benötigt zwei bis drei Eier pro Person, etwas Parmesan, ein Löffel Joghurt sowie standardgemäß Salz und Pfeffer.

Die Krönung der Frittata ist jedoch ein Kräuterpesto wie jenes hier beschriebene.

Wenn man vor üppig satten Almwiesen steht, sowie wir sie heuer im Sommer genießen konnten, liegen einem die Zutaten bereits zu Füßen.  Wilder Thymian, wilder Oregano, Schafgarbe, Brennnessel, Spitzwegerich, alles wartet darauf gefunden und verarbeitet zu werden. Man hackt zwei bis drei Hände voller Kräuter – ein Mörser oder eine Küchenmaschine können die Arbeit etwas erleichtern – und fügt kontinuierlich etwas Salz und gutes Olivenöl hinzu, bis eine cremig-flüssige Konsistenz entsteht.


die Grundlage.


Eier
8
Joghurt
2 Esslöffel
Parmesan
4 Esslöffel
Salz
Pfeffer

das Kräuterpesto.


Wilder Thymian
 
Wilder Oregano
 
Schafgarbe
 
Brennnessel
 
Spitzwegerich
 

Die Eier werden mit dem Joghurt aufgeschlagen, der Parmesan und das Kräuterpesto etappenweise eingerührt, Salz und Pfeffer spielen ihr Programm.


Zur Vorbereitung.

Für die auf den Bildern abgebildete Frittata wurde ein Bund Jungzwiebel geschnitten, ein kleiner Hokkaido Kürbis in möglichst dünne Lamellen geteilt, die dann wiederrum zu kleinen Stiften verarbeitet wurden, ein roter Paprika in Quadrate mit einer ungefähren Kantenlänge von einem halben Zentimeter geteilt und die duftende Schale einer reifen Zitrone behutsam abgerieben. Das Rohr wird auf 180 Grad vorgeheizt.


 Das Gemüse.


Jungzwiebel
 
Kürbis
 
Paprika
 
Zitronenschale
 
und zum Finale nochmals Parmesan

Und nun ans Werk.

Die weißen Spitzen der Jungzwiebel werden mit etwas Olivenöl in einer Pfanne glasig gebraten, damit sich anschließend der Kürbis und der Paprika zum gemeinsamen Brutzeln dazugesellen dürfen. Nachdem sie Farbe bekannt, jedoch noch immer ihre Form behalten haben, folgen die grünen Spitzen der Jungzwiebel sowie die Zitronenschale. Kurz umrühren und ruck zuck wieder von der Hitze nehmen.  Eine ofenfeste Form wird mit Öl ausgeschmiert, das Gemüse eingebettet und mit der Eiermischung übergossen. Zum Schluss folgt etwas zerbröselter Schafkäse oder geriebener Parmesan. Ab ins Rohr und ca. 15-20 Minuten geduldig sein, bis die Frittata ihre wahre Größe zeigt.



Das Resultat wird mit etwas Kräuterpesto und Joghurt serviert und schmeckt sowohl lauwarm als auch noch am nächsten Tag hervorragend. Vorausgesetzt, dass dann noch etwas vorhanden ist.