Gute Falafel herzustellen muss gelernt sein. Nicht nur der richtige Geschmack ist hier unsere Herausforderung, sondern vor allem die Konsistenz der Masse, damit sich die Bällchen beim Frittieren nicht in ihre Einzelteile verabschieden. Aber nichts ist unmöglich, somit ab ans Werk und mit den richtigen Tipps geht’s umso besser.



getrocknete Kichererbsen
300 Gramm
 
über einige Stunden in Wasser wieder zum Leben erweckt
 
=
gekochte Kichererbsen
600 Gramm
 
die gibt’s komfortabler Weise auch in Glas & Dose
Zwiebel
1 Stück oder 1,5 Schalotten
Vollkornmehl
4-5 Esslöffel
Backpulver
1 Teelöffel
Petersilie
1 Bund
Knoblauch-Paste
aus 2 Zehen
Kurkuma
Kreuzkümmel
Koriander
Salz
Pfeffer


Für die Falafelmasse benötigen wir erstmal gegarte Kichererbsen, entweder man kocht sie selbst (nachdem man sie vorher 12 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht hat) oder bedient sich der Glas- oder Dosenvariante, die erst kürzlich in unseren Supermärkten Einzug genommen hat.

Die Kichererbsen je nach Motivation und Leidenschaft mit einer Gabel oder den Händen zerdrücken, die restlichen Zutaten werden, wenn erforderlich, zerkleinert und ebenso der Masse hinzugefügt. Dafür schneidet man die Zwiebel bzw. die Schalotte in sehr feine Stücke, hackt die Kräuter und stößt mit einem Mörser die Gewürze klein. Der Knoblauch wird in Form unserer geschätzten Knoblauch-Paste beigemengt oder darf sich ebenso mit den Gewürzen und etwas Öl im Mörser vergnügen. Das Vollkornmehl, bzw. wenn vorhanden, trockenes geriebenes Weißbrot wird zum Schluss dazu gegeben. Seine Aufgabe ist es, die Masse in Zaum zu halten und zu binden, damit sie sich gut formen lässt. Man kostet, denn die Abstimmung der Gewürze ist das Um und Auf der orientalischen Küche und darf ruhig immer wieder gefeiert werden. Hier ist der eigene Geschmack gefragt und variiert in Bezug auf Gewürze überraschend stark.

Die Masse wird anschließend zu walnussgroßen Kugeln geformt. Man kann dafür einen Falafel-, oder Eis-Portionierer verwenden, ebenso eignet sich ein gut geschultes Auge und geschickte Hände. Zum Schluss werden sie in etwas Mehl gerollt, um auf das heiße Fett zu warten. Damit man wirklich knusprige Falafel herstellen kann, sollte zumindest so viel Öl verwendet werden, so dass die Falafel bedeckt darin tanzen können. Wenn man die Masse aber etwas flach drückt, können sie auch beidseitig in der Pfanne angebraten werden und schmecken ebenso herrlich in Form von Laibchen.



Heute gilt die Devise, das Öl wirklich heiß werden zu lassen, bevor der erste Falafel auf Tauchgang geht. Wenn wir die Überprüfung mit dem Holzlöffelstiel vollziehen, der beim Eintauchen kleine Luftbläschen bildet, sollten diese beim Falafel-Frittieren doch recht vehement empor steigen. Gebt nicht zu viele Falafel auf einmal ins Öl, ansonsten sinkt die Temperatur zu stark und sie zerfallen.

Nach dem Frittieren dürfen die Falafel auf etwas Küchenpapier abtropfen und sollten möglichst frisch genossen werden.

Zum Beispiel in jenem Falafel-Dürüm Spezial.



 

Falafel-Dürüm Spezial

♥ Humus

♥ Knoblauch-Paste