It’s a match.


Eingebrockt & Ausgelöffelt meets Erdbeerwoche.
Anna & Esa x Annemarie & Bettina. 


Wir sind Feuer und Flamme, Ebbe und Blut. Zur Feier des Zyklus gehen wir einen bloody deal gemeinsam mit den Traumfrauen der erdbeerwoche ein und reden über die Ernährung als natürliche Helferin aller Gezeiten. Annemarie & Bettina tragen das Hintergrundwissen bei, wir sorgen für das leibliche Wohl – ein Hoch auf die befruchtende Zusammenarbeit.



Menstruations-Menü: Essen im Zyklus.


Heute geht es mal um eine unserer Lieblingsbeschäftigungen: Essen. Und um etwas, das Frauen eher nicht zu ihren Lieblingsthemen zählen: den weiblichen Zyklus. Er dauert rund 28 Tage, an denen viele Frauen eine hormonelle Achterbahn erleben und über den noch immer so viele Mythen existieren. Was das eine mit dem anderen zu tun hat und warum es selbst heutzutage noch wichtig ist, über Menstruation zu reden (auch beim Essen!) erfährt Ihr in diesem Artikel.

Medial bekommt das Thema Menstruation aktuell viel Aufmerksamkeit: Themen wie die Abschaffung der Tamponsteuer werden in sozialen Medien rauf und runter diskutiert und dennoch: Menstruation ist noch immer eines der letzten Tabus unserer Zeit. Das zeigt auch die erste Umfrage zu Menstruation unter 1.100 Jugendlichen in Österreich, die wir von der erdbeerwoche im Frühling 2017 durchgeführt haben: Mehr als 60% der Mädchen geben an, eine negative Einstellung zur ihrer eigenen Menstruation zu haben. Von Begriffen wie Zykluslänge – eigentlich Teil jedes Biologieunterrichts – haben mehr als die Hälfte der Befragten keine Ahnung.

Vielen Frauen fehlt nicht nur das Wissen, sondern oft auch das Verständnis für den eigenen Zyklus, die Hormone und die damit verbundenen Bedürfnisse des Körpers in den unterschiedlichen Zyklusphasen. Aber Ernährung und Lebensstil haben große Auswirkungen auf unser Befinden vor und während der Regel. Laut unserer Umfrage sind fast 90% der 13-17-jährigen Mädchen von Beschwerden rund um den Zyklus betroffen: Ob Stimmungsschwankungen oder Bauchkrämpfe: Wir alle kennen sie – die unliebsamen Begleiterscheinungen unserer Regel. Aber was hat nun unsere Ernährung damit zu tun?




Essen im Zyklus.


Für jede Zyklusphase gibt es Lebensmittel, die auf den Hormonhaushalt unterstützend wirken können – im besten Fall natürlich im Dreiergespann bio, saisonal und regional. So sollte in der ersten Zyklushälfte auf probiotische Lebensmittel geachtet werden, die den Stoffwechsel und damit die Östrogenentwicklung fördern. Während des Eisprungs sind Ballaststoffe besonders nützlich und in der zweiten Zyklushälfte, und damit vor der Regel, sollte auf eine ausreichende Vitamin B-Zufuhr geachtet werden.

Insbesondere das hormonelle Wechselbad der Gefühle – auch genannt prämenstruelles Syndrom – (PMS) macht drei von vier Frauen zu schaffen und kann sich in Hautproblemen oder Niedergeschlagenheit äußern. Eine klare Empfehlung heißt in dieser Phase: weniger Zucker, Alkohol und „go veggie“.

In Kooperation haben wir ein zyklusfreundliches Gericht entwickelt, das viele Nährstoffe speziell für die Bedürfnisse vor bzw. während der Regelwoche liefert.

Probiert es aus, lernt euren Körper noch besser kennen und lasst uns gemeinsam Menstruation zum Thema machen!



Wunderwaffen gegen PMS & Co.


  • Linsen- und Wachtelpower durch Vitamin B: Vitamin B-haltige Nahrung hat einen positiven Einfluss auf die Stimmung, da es zur Entstehung der Botenstoffe Serotonin und Dopamin beiträgt. Wachteleier haben übrigens mehr B2-Vitamine als z.B. Hühnereier.
  • Spinat & Kürbiskerne als Magnesiumlieferant: Kaum Lebensmittel sind so reich an Magnesium wie diese beiden, die monatliche Krämpfe lindern können.
  • Kürbis als Kalziumspritze: Laut einer Studie der Universität von Massachusetts sind Frauen mit einer guten Kalziumversorgung weniger von PMS betroffen.
  • Distelöl als gesundes Fett: Das Speiseöl gilt als Spitzenreiterbei mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Zur Zubereitung: Machen wir es kurz und lassen wir den Schmerz los.



Der lauwarme Kürbis-Linsensalat.


  • 250 Gramm Linsen kochen – ohne Salz, sonst werden sie nicht gar.
  • Einen kleinen Kürbis waschen, in kleine Stücke schneiden und in Salzwasser bissfest kochen.
  • Zwei Jungzwiebel und zwei kleine Äpfel schneiden und mit etwas Distelöl sanft anbraten.
  • Wachteleier 2:30 Minuten kernweich kochen.
  • Die gegarten Zutaten mit 200 Gramm frischem Baby-Spinat, den Saft einer halben Orange sowie gehackten Kürbiskernen abmachen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.
  • Zum Schluss mit halbierten Wacheleiern und frischen Kräutern garnieren.
  • Wir freuen uns, die Augen freuen sich und der Zyklus sowieso. #grlpwr


Über die erdbeerwoche: Seit 6 Jahren klärt die erdbeerwoche über die neuesten Trends in der Frauenhygiene auf – von Bio-Tampons bis hin zu Zero Waste Produkten wie der Menstruationskappe. Gleichzeitig möchte die Bewusstseinsplattform Frauen einen natürlichen Zugang zu ihrer Regel und ihrem Körper ermöglichen und dazu beitragen, das gesellschaftliche Tabu der Menstruation endlich zu brechen.


♥ Zur Erdbeerwoche.